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Buchdetails
Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt
von Henning Mankell, Christine Aguga
3552052976
N/A
01.01.1970
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Über dieses Buch
Bei dem Projekt in Uganda hinterlassen aidskranke Eltern jedem Kind ein so genanntes Erinnerungsbuch. Sie beschreiben die Familiengeschichte, überliefern mit Zeichnungen, Fotos und Texten ihre persönlichen Werte und Hintergründe. Damit die Kinder wissen, wer ihre Eltern waren. "Wir schreiben diese Bücher, damit Erinnerungen lebendig bleiben", sagt eine Frau. "Damit meine Tochter sagen kann: So war mein Vater." Henning Mankell: "Diese Erinnerungs-Bücher könnten in 500, 600 oder 1.000 Jahren zu den bedeutendsten Dokumenten unserer Zeit gehören! Denn sie sind unter so denkwürdigen, tragischen Umständen entstanden. Und oft sogar von Menschen, die nicht mal schreiben können." In seinem Buch beschreibt Mankell seine Begegnungen und Erfahrungen. Es ist ein sehr ehrlicher, persönlicher Bericht. Die Gespräche mit den kranken Eltern haben Mankell, selbst Vater von vier Söhnen, berührt: "Eins hat mich regelrecht schockiert: Diese meist noch jungen Menschen zu treffen, die so sehr leiden. Wissen, dass sie bald ihre Kinder zurücklassen. Sie hatten natürlich große Angst - aber dennoch vor allem eine unglaublich große Würde."
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